Archiv für die Kategorie ‘Abteilungen’

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Anforderungsanalyse Vertrieb

10.01.2007

VERTRIEB

STAMMDATEN:

Die Stammdaten enthalten alle wichtigen Informationen zu Betrieben, Lieferanten und Kunden sowie über die zu bewirtschaftenden Artikel einschließlich Preisfindung und Zeitsteuerung. Die Daten werden als Stammsätze im System hinterlegt. Eine konsequente Pflege der Stammdaten reduziert den Bearbeitungsaufwand von Vorgängen erheblich, weil das System die Stammdaten dann automatisch in den entsprechenden Feldern der betriebswirtschaftlichen Transaktionen vorschlagen kann.

  • Geschäftspartner
    Geschäftspartner sind Lieferanten und Kunden.
    Im Lieferantenstamm sind Informationen über Lieferanten (Kreditoren) abgelegt. Typische Kreditorendaten sind Name und Anschrift des Lieferanten, die von ihm verwendete Währung sowie die Lieferantennummer.
    Zu jedem Kunden können Stammdaten gepflegt werden. Dazu gehören allgemeine Daten, wie z.B. die Anschrift, Vertriebsdaten, wie z.B. Abteilungen, Warengruppen und Abladestellen, sowie Buchhaltungsdaten, wie z.B. die Bankverbindung.
  • Interessenten
  • Ansprechpartner
  • Vertriebspartner
  • Spediteure
  • Vertriebsbeauftragte
  • Wettbewerber
  • Produkte
    Der Artikelstamm enthält Einzelheiten über Artikel, die ein Unternehmen einkauft, verkauft oder eigenfertigt. So sind beispielsweise Daten wie die Mengeneinheit und die Beschreibung des Artikels Bestandteil eines Artikelstammsatzes. Alle SAP-Komponenten greifen auf diese zentral gespeicherten Artikeldaten zu.

    • Material
    • Cross-Selling
    • Sortiment
    • Stücklisten
  • Konditionen
    Die Konditionen enthalten Vereinbarungen, die zur Preisfindung auf der Einkaufs- und der Verkaufsseite dienen.
  • Absprachen
    • Kataloge
    • Bonusabsprachen
    • Verkaufsaktionen

VERTRIEBSUNTERSTÜTZUNG:

Neue Kunden zu gewinnen und bestehende auszubauen, ist für den Unternehmenserfolg entscheidend. Hierfür sind Beratungs- und Lösungskompetenz sowie Kreativität und Flexibilität in der Lösungsfindung unerlässlich.

  • Aktionen
  • Kontakte
  • Potentialanalyse
  • Umfeld

VERKAUF:

Der Verkauf deckt den gesamten Verkaufsprozess von der Angebotserstellung für Kunden und Interessenten über die Rechnungsstellung, das Erstellen geparkter Belege bis hin zum Drucken ab.

  • Anfrage
  • Angebot
  • Auftrag
  • Lieferplan

VERSAND & TRANSPORT:

  • Auslieferung
  • Kommissionierung (Transportaufträge)
  • Verpacken
  • Laden
  • Transport
  • Buchung Warenausgang
  • Lieferempfangsbestätigung
  • Fakturierung

FAKTURIERUNG:

Die Fakturierung ist in die Organisationsstrukturen eingebettet. Die Vorgänge der Fakturierung können also jeweils einer Verkaufsorganisation, einem Vertriebsweg und einer Sparte zugeordnet sein. Durch den Anschluss an die Finanzbuchhaltung sind hier auch die Organisationsstrukturen der Buchhaltung (d.h. die Buchungskreise sowie die Zuordnung der Verkaufsorganisationen zu den Buchungskreisen) von Bedeutung.

  • Faktura
  • Rechnungsliste
  • Bonus

AUSSENHANDEL/ZOLL:

Die steigende Globalisierung der Märkte und die ständig zunehmende Komplexität der Unternehmensstrukturen erhöhen die Bedeutung einer effizienten Abwicklung aller Außenhandelsgeschäfte. Die Komponente Außenhandel/Zoll ist das Werkzeug, mit dem man die internationale Wettbewerbsposition ausbauen kann. Dadurch ist man für die zukünftige Entwicklung im Außenhandelsgeschäft gerüstet.

  • Verbote und Beschränkungen
  • Zolldaten
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Case-Study: typischer Verkaufsprozess

08.11.2006

Um die Abläufe in der Verkaufsabteilung etwas näher darzustellen, finden Sie hier kurz den Verlauf eines typischen Verkaufsprozesses:

  1. Anfrageeingang
    Der Kunde stellt eine Anfrage über ein bestimmtes Produkt (in unserem Fall Designertische), welche unter anderem die Menge enthält.
  2. Angebot stellen
    Aufgrund der Anfrage definiert die Verkaufsabteilung nun ein Angebot, zu welchem Preis und zu welchen Bedingungen die Ware wann geliefert werden kann.
  3. Bestellungseingang (Kundenauftrag)
    Im Falle, dass das Angebot ausgewählt wird, erhalten wir nun die Bestellung des Kunden. Hier besteht eine Schnittstelle mit der Einkauf/Logistik-Abteilung, ob die Ware bzw. die benötigten Materialien auch auf Lager sind. Wenn nicht, wird mit Hilfe des ERP-Systems realisiert, dass eine automatische Bestellung abgeschickt wird (= Beschaffung).
  4. Nach diesem Schritt kommt die Produktionsabteilung ins Spiel. Diese muss bis zum vereinbarten Termin das Produkt fertigen.

  5. Kommissionierung/Verpackung/Auslieferung
    Nun wird die Lieferung kommissioniert (zusammengestellt), verpackt und ausgeliefert. Hier besteht wiederum eine Schnittstelle mit der Logistik-Abteilung, die sich um den Versand der Ware kümmert.
  6. Fakturierung
    Hierbei handelt es sich um den Rechnungsausgang, wo wiederum eine Schnittstelle zum Einsatz kommt: und zwar die Rechnungswesen-Abteilung. Diese übermittelt dem Kunden die Rechnung
  7. Zahlungseingang
    Um den Vertriebsprozess zu vervollständigen, steht an letzter Stelle der Zahlungseingang – den natürlich ebenfalls die RW-Abteilung bearbeitet.

Wie man sieht, ist dieser Prozess ohne ERP-System sehr umständlich und zeitaufwändig. Mit der Einführung eines ERP-Systems lassen sich alle Prozesse automatisieren und es dürfte nicht mehr zu Versäumnissen (z.B. bestimmte Materialen nicht auf Lager, aufgrund von verschlampften Bestellformularen…) kommen. Dies bedeutet ebenfalls eine Erleichterung für alle Mitarbeiter.

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