Archiv für die Kategorie ‘Präsentationen / Vorlesung’

h1

Anbieteranalyse: Microsoft Dynamics

20.01.2007

Im Zuge unserer Nutzwertanalyse haben wir die Aufgabe erhalten, jeden einzelnen Anbieter, den wir in die engere Auswahl gezogen haben, einer Anbieteranalyse zu unterziehen. Dieser Eintrag setzt sich mit den Produktlinien von Microsoft auseinander, genauer gesagt den Microsoft Dynamics Produkten. Um einen Anfang zu finden, werden hier alle Produkte kurz skizziert um einen Überblick zu geben, um anschließend auf den Zielmarkt von Microsoft’s ERP Lösungen einzugehen. Zum Schluss wird Dynamics dann noch auf unsere Anforderungen hin genauer unter die Lupe genommen, um zu sehen, inwieweit eines der Microsoft Produkte für den Einsatz in unserem Unternehmen in Frage kommt.

Überblick über die Microsoft Dynamics Produklinie:

  • Microsoft Dynamics NAV
    Dieses Produkte wurde von Microsoft aufgekauft und nach und nach in die Dynamics Produktlinie integriert. Es war vormals unter dem Namen Microsoft Business Solutions Navision bekannt und steht nunmehr in der Version 4.0 zu Verfügung, mit neuem Namen! Da Navision von einem europäischen Softwarehersteller stammt, ist NAV auch vorwiegend in Europa im Einsatz. Das Produkt konzentriert sich vorwiegend auf den Mittelstand und kleinere Unternehmen und bietet mit seiner Office-ähnlichen Oberfläche ein kompaktes Produkt.
  • Microsoft Dynamics AX
    Auch dieses Produkt wurde nicht von Microsoft selbst entwickelt, sondern wurde im Prinzip aufgekauft, nämlich hat Navision kurz vor der Microsoft Übernahme Axapta aufgekauft. Somit existieren zur Zeit noch beide Produkte parallel in der Microsoft Dynamics Produktlinie. Zuvor hieß es jedoch Microsoft Business Solutions Axapta und stammt ebenfalls aus dem europäischen Raum, weshalb es auch vorwiegend in Europa zum Einsatz kommt. AX befindet sich ebenfalls wie NAV in der Version 4.0 und wurde von der Oberfläche her auch sehr an die Microsoft Office Produktline angepasst um so den Einstieg für die Benutzer zu erleichtern. Ebenfalls wie NAV ist AX für den Mittelstand entwickelt, bietet aber vielseitigere Ausbaumöglichkeiten und kann auch für “kleinere” Großunternehmen eingesetzt werden. Es überzeugt vor allem durch seine zukunftsorientiere Architektur!
  • Microsoft Dynamics CRM
    Die Customer Relationsship Lösung von Microsoft besteht eigenständig und muss zu den oben genannten Produkten zugekauft werden. Microsoft verfolgt hier also eine eigene Schiene mit diesem Produkt um den immer wichtiger werdenden Kundensektor zu bedienen. CRM besteht zur Zeit in der Version 3.0 und bietet vor allem große Vorteile in der Integration von Office Produkten, es wurde maßgeschneidert für das neue Microsoft Office 2007, vor allem aber ist es sehr nützlich im Einsatz mit Outlook, da Kundenmanagement direkt auch Kundenkontakt bedeutet und diese beiden Produkte so, perfekt aufeinander abgestimmt sind.
  • Microsoft Dynamics GP
    Wie alle zuvor erwähnten ERP Lösungen wurde auch GP von Microsoft aufgekauft, und zwar von der Firma Great Plains, die aus dem angloamerikanischen Raum stammt. Aus diesem Grund wird GP auch hauptsächlich in Übersee verwendet und auf der deutschen Homepage von Microsoft Dynamics nicht einmal erwähnt. GP bietet ein breites Spektrum an Finanzlösungen und Analyse Werkzeugen, vor allem für Produktionsbetriebe ist es sehr interessant, da es auch auf dieses Segement des Marktes ausgerichtet ist. Wie auch alle anderen Lösungen von Microsoft ist es mit der Aufnahme in die Dynamics Produktlinie grundlegend an die Microsoft Bentzeroberfläche angepasst worden und bietet auch die bekannten Integrationsmöglichkeiten für die Office Produkute von Microsoft.
  • Microsoft Dynamics SL
    Auch dieses Produkt wurde von Microsoft aufgekauft und hieß zuvor Microsoft Business Solutions Solomon. Die Firma Solomon stammte auch aus dem angloamerikanischen Raum und so ist dieses Produkt in Europa kaum bekannt und wird vor allem in Amerika in Kleinbetriebe eingesetzt. Es bietet die Grundlegenden Funktionen um Prozesse bzw. Arbeitsabläufe in einem Unternehmen abzubilden und mit anderen Anwendungen zu verknüpfen. SL hat sich auf Betriebe die sehr Projektorganisiert arbeiten spezialisiert und bietet sehr gute Funktionen im Bereich Servicefunktionen und Distributinosmanagement, ist also für sehr kundennah agierende Klein- bis Mittelunternehmen konzipiert.

Wie man bis jetzt schon erkennen kann, hat sich Microsoft mit seiner Dynamics Produktlinie vorwiegend auf den Mittelstand und Kleinunternehmen spezialisert. Vor allem durch seine bekannte Oberfläche und die gute Iamntegration der Office Produktfamilie stellt Dynics eine echte Konkurrenz für den Rest des Marktes dar. Dies ist auch das erklärte Ziel von Microsoft, in fünf bis zehn Jahre Marktführer in diesem Kundensegment zu sein. Aus diesem Grund setzt Microsoft alles daran, ein perfektes Netz an Vertriebspartnern aufzubauen, um so eine möglichst breite Basis für den Verkauf bzw. Vertrieb seiner Produkte zu haben. Weiters möchte Microsoft bis zum Jahr 2011, also in 4 Jahren, die vielen verschiedenen Lösungen zusammenfassen und unter Microsoft Dynamics anbieten. Dazu werden laut Microsoft die besten Ansätze aus allen aufgekauften ERP Lösungen herausgespickt und in einem Produkt vereinigt. Also lassen wir uns überraschen wie gut das Microsoft gelingt.

Microsoft für JBBM? 

Für die Microsoft Produkte spricht auf jeden Fall die Benutzerfreundlichkeit und die bekannte Oberfläche aus den Office Produkten, weiters natürlich die nahezu perfekte Integration der anderen Microsoftprodukte, die im täglichen Unternehmensbetrieb natürlich ständig zum Einsatz kommen. Neben diesen Kriterien haben wir natürlich noch einige andere herangezogen, die wir im folgenden Diagramm kurz darstellen möchten:

Nutzwertanalyse Microsoft Produkte

Wie man sehen kann, überzeugte Microsoft vor allem bei der Benutzerführung, der Eignung für das Segment der KMU’s und der Überlebensfähigkeit des Anbieters. Von der Funktionalität her kann Microsoft nicht ganz mithalten, da es nicht so einfach individuell angepasst werden kann wie zum Beispiel Semirarmis oder SAP. Weiters muss es auch separat auf jedem Client installiert werden, das komplette System, was für uns nicht gerade der Idealfall ist.

Alles in allem hat Microsoft aber eine anschauliche Produktpalette die, wenn sie zusammengeführt wird sicherlich der Konkurrenz mehr zusetzen wird als das zur Zeit der Fall ist. Für uns wird Microsoft’s Dynamics deshalb nur eine Alternative bleiben und nichts darüber hinaus.

h1

ERP – SAP (die zweite)

18.01.2007

Wie im ersten Beitrag schon beschrieben, beschäftigten wir uns einen Großteil der Vorlesung damit, einen Beschaffungsprozess durchzuspielen. Angefangen bei den Stammdaten (Lieferanten und Material anlegen) gingen wir weiter zur Bestellanforderung. Nachdem wir Anfrage, Angebot und Preisspiegel (Zusage, Absage) behandelt hatten, konnten wir eine Bestellung abschicken. Weiters bearbeiteten wir den Wareneingang, den Rechnungseingang und natürlich den Zahlungsausgang.

Nachdem wir diesen Prozess beendet hatten, begannen wir gleich den nächsten – und zwar einen Vertriebsprozess. Wir mussten wiederum unsere Stammdaten pflegen – nd zwar einen Kunden anlegen (das Material haben wir bereits beim Beschaffungsprozess angelegt). Auch hier benötigten wir wieder eine Anfrage und ein Angebot – was wir diesmal aber ausließen, da wir das ebenfalls schon behandelt hatten. Als nächstes kam der Kundenauftrag dran (hierbei wird überprüft, ob noch genügend Material auf Lager ist –> die Beschaffung wird also automatisch durchgespielt). Danach ist die Auslieferung an der Reihe, die wir gleich mit der Kommissionierung zusammenlegten. Die nächsten drei Schritte werden der Warenausgang, die Fakturierung und die Zahlung sein, die wir allerdings erst nächste Woche bei unserer letzten Vorlesung behandeln werden.

Durch das Durchspielen zwei verschiedener Prozesse erhielten wir einen sehr guten Einblick in dieses System von SAP, was uns bei unserer Entscheidungsfindung sicherlich zu Gute kommen wird. Denn in kein anderes System durften wir so genau und ausführlich hineinschnuppern.

h1

ERP – SAP

14.12.2006

Vor einigen Wochen hat die Vorlesung ERP-SAP begonnen, die in unserer Gruppe von Herrn Mag. Erwin Mariacher gehalten wird. Am Beginn der Veranstaltung beschäftigten wir uns ziemlich intensiv mit dem theoretischen Teil, dh. wir wiederholten noch einmal sämtliche Informationen, die wir bereits über ERP-Systeme wussten, lernten allerdings auch viele neue Begriffe kennen.

Beim zweiten Termin starteten wir bereits mit dem praktischen Teil. Wir arbeiten in dieser Vorlesung mit dem R/3 -System von SAP. Dieses System ist für einen Betrieb auf Client-/Server-Basis konzipiert. Das R steht für realtime und die 3 steht für die drei Ebenen, die das System umfasst, die da wären: Datenbankschicht, Applikationsschicht, Präsentationsschicht. R/3 ist der Nachfolger von R/2, welches eher für den Großrechner-Betrieb geeignet ist. Der Nachfolger von R/3 wiederum ist mySAP ERP. Das von uns verwendete System, für das wir alle einen eigenen Account bekamen, erlaubt die Abwicklung folgender Aufgaben:

  • Rechnungswesen
    • Buchhaltung
    • Anlagenbuchhaltung
    • Controlling
  • Logistik
    • Materialwirtschaft
    • Produktion
    • Instandhaltung
    • Logistics Execution Systems
    • Vertrieb
    • Qualitätsmanagement
  • Personalwirtschaft
    • Organisationsmanagement
    • Personaladministration
    • Personalzeitwirschaft
    • Personalabrechnung

Momentan sind wir dabei einen Beschaffungsprozess durchzuspielen. Zu Beginn legten wir einige Lieferanten und 2 verschiedene Materialien an (= Stammdaten). Anschließend ging es weiter mit der Bestellanforderung, der Anfrage und dem Angebot einschließlich Preisspiegel (Absage, Zusage). Danach gaben wir noch eine Bestellung auf. Bei unserem nächsten Termin am 15.12.06 werden wir diesen Prozess abschließen, dh. den Wareneingang, den Rechnungseingang und den Zahlungsausgang behandeln.

Wie aus diesem Beitrag nun ersichtlich ist, würde sich SAP gut für unser Unternehmen JBBM eignen. Daher wird SAP sicherlich bei der Auswahl eines für uns idealen ERP-Systems miteinbezogen werden und wahrscheinlich auch eine wichtige Rolle spielen.

h1

Vergleich B2B

07.12.2006

Im Rahmen der Lehrveranstaltung ERP SAP war es Aufgabe bis heute einen B2B-Prozess durchzuspielen. Mit dem Hintergrund, dass wir am SAP-System den Beschaffungsprozess durchgespielt haben, galt es herauszufinden was das entsprechende Pendant beim anderen Unternehmen, sprich dem Verkäufer ist. Diese Aufgabe kurz zusammengefasst kann man aus folgender Präsentation entnehmen: b2b.pdf

h1

Strategische Steuerung

06.12.2006

Wie wir bereits in ERP-Systeme bei Herrn Prof. Litke gehört haben, ist ein wesentlicher Bestandteil eines ERP-Systems das EIS (Executive Information System), das dem TopManagement v.a. bei strategischen Entscheidungen unterstützen sollen.
Im Zuge unserer Lehrveranstaltung ERP-SAP ist das Stichwort “strategische Steuerung” gefallen, zu dem wir aufgerufen waren kurz und bündig eine Sammlung wichtiger Aspekte, welche uns bei diesem Stichwort einfallen, in eine kleine Präsentation zu verpacken. Natürlich stellten wir uns gerne dieser Herausforderung und hier ist unser kleines, aber feines Werk zu betrachten: Strategische Steuerung

h1

ERP Systeme – Die Klausur

04.12.2006

Ende November hatten wir die 4. und 5.Einheit mit Herrn Dr. Litke und somit die Lehrveranstaltung ERP-Systeme beinahe abgeschlossen: Es fehlte nur noch die Klausur, die Freitag (01.Dezember) letzter Woche über die Bühne ging. Spätestens seit diesem Tag besitzen wir das theoretische Grundverständnis von ERP-Systemen, dass wir hier nochmals kurz zusammenfassen möchten.

Begonnen haben wir mit einer Einführung, die einerseits die Begriffe Integration bzw. der spezielle Fall der Integration von Anwendungssystemen und andererseits auch den Begriff ERP  in seinen Ausprägungen ERP I bzw. II erklärt hat sowie einem kurzen Abriss der Geschichte von ERP.

Als nächstes haben wir uns die Arbeit von Managern angesehen, die zu 80% aus Kommunikation besteht, sowie die entsprechenden Managementphasen. Wir sind dort zum Schluss  gekommen, dass Information und Kommunikation im Management von größer Bedeutung ist und die Reaktionszeiten immer geringer werden. Dies erfordert eine gute Aufbereitung und Präsentation nicht von Einzelposten, sondern von Kombinationen bzw. aggregierte Informationen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings nicht, dass genau das dann die Überleitung zum EIS bzw. Data Warehouse ist.

Das nächste auf unserem Programm war der historische Ansatz des Management Informationssystem (kurz MIS), welches in den 60er Jahren aufkam, aber aufgrund er hohen Forderungen (zB. Total Systems Approach) noch im selben Jahrzehnt scheiterte. Unsere nächste Station war das große Konstrukt des Führungsinformationssystem (FIS) mit allen seinen Ausprägungen und Stufen:

  • Management Reporting System (MRS)
    • Das MRS stellt eine Auswertung der TPS dar und sind somit operative, funktiona-orientierte Berichts- und Kontrollsysteme für das operative und mittlere Management.
  • Decission Supporting System (DSS)
    • DSS unterstützt den Manager wie der Name schon sagt im Planungsprozess bzw. dort im Entscheidungsprozess und dort vor allem in schlecht-strukturierten Situationen.
  • Executive Information System (EIS)
    • Als EIS können wir nun, dass sehen was wir vorhin für die Arbeit des Managers verlangt haben und zwar aktuelle entscheidungsrelevante interne und externe Informationen (tlw. grafisch veranschaulicht) mit dem Hintergrund der kompakten aggregierten Sicht auf die vom Manager verlangten Daten. War eigentlich nur für das Top-Management und somit für das strategische Vorhaben gedacht, ist mittlerweile allerdings Everybody’s Information System.
  • Expertensystem (XPS)
    • XSP ist ein Softwaresystem, welches die Fähigkeit der Problemlösung eines menschlichen Experten in spezifischen Fällen annähernd hat und somit dem Management eine softwaremäßige Expertenmeinung zur Verfügung stellt.

sowie den Zusätzen:

  • Transactional Processing System (TPS)
    • TPS entspricht einer operativen Datenbank
  • Office Automation System (OAS)
    • OAS unterstützen einerseits die individuelle Aufgabenerfüllung sowie die Zusammenarbeit bzw. Kommunikation mit anderen Mitarbeitern – Stichwort: groupware.

Diese Ansätze sind zwar schön und gut, aber all diese Ansätze benötigen eines: Daten. Darum beschäftige uns als nächstes einerseits die Speicherung und andererseits der Zugriff auf die Daten und erreichten somit das große Thema des Data Warehousing.

Ein Datawarehouse kann als spezielle Datenbank gesehen werden oder genauer gesagt ist es eine themenorientierte, integrierte, beständige, zeitlich variante Sammlung von Daten zur Unterstützung des Management. Das wichtige daran ist, dass die Daten immer einheitlich gespeichert sind und aus einer langen Serie von Unternehmensdaten zu bestimmten Zeitpunkten (snapshot data) bestehen.

Ohne darauf näher einzugehen, haben wir auch folgende Begriffe im Rahmen DWH besprochen und erklärt:

  • Online Analytical Processing (OLAP)
  • DataMarts
  • DataMining
  • sowie die 5schichtige FIS-Architektur an

Somit war der theoretische Teil überstanden, der allerdings 4/5 der Zeit in Anspruch genommen hat und wir kamen zu einem kleinen praktischen Beispiel. Das Management eines Zeitschriftenverlags möchte ein Vertriebsinformationssystem etablieren, mit dessen Hilfe er die Absatz- und Umsatzkennzahlen einsehen kann. Weiters ist ein Reportingsystem sowie ein System der Auswertung geplant.

Unsere Aufgabe dabei war die konzeptionelle Realisierung, d.h. ein passendes ER-Modell zu erstellen. Aus den erhaltenen Entitäten generierten wir ein Dimensionsmodell mit entsprechenden Fakten und beschrieben die Attributhierarchien der Dimensionen. Das erhaltene Dimensionsmodell stellten wir im Star-Schema da unt entwickelten entsprechende Tabellen für die Dimensionen und auch für die Fakten.

Dieses abschließende kleine Beispiel ließ vermuten wie groß der Aufwand (Zeit und Ressourcen) ist ein entsprechendes System in der Wirklichkeit zu realisieren und wir erhielten einen kleinen praktischen Einblick in die Materie.

Abschließend ist zu sagen, dass diese Lehrveranstaltung sehr viel (trockenes) Theoriewissen mit sich gebracht hat und daher größtenteils sehr mühsam war. Allerdings ist dieses Backgroundwissen sehr nützlich für den gesamten ERP-Bereich und somit kam (etwas) Licht in diese unüberschaubar-geglaubte Materie.

h1

Präsentation Microsoft

03.12.2006

Nach unserem 3-wöchigen Betriebsurlaub melden wir uns nun zurück in alter Frische! Heute starteten wir gleich mit einer Firmenpräsentation.

MICROSOFT – Your potential. Our passion.

Unter diesem Motto präsentierten uns Herr Christian Hrubesch und Herr Martin Runge die 4 verschiedenen Partner-ERP-Lösungen von Microsoft:

  • Microsoft Dynamics AX (Axapta)
  • Microsoft Dynamics NAV (Navision)
  • Microsoft Dynamics SL (Solomon)
  • Microsoft Dynamics GP (Great Plains)

sowie:

  • Microsoft Dynamics CRM

Es wird zwar ebenfalls unter dem Begriff Dynamics geführt, ist allerdings als einziges Produkt selbst von Microsoft entwickelt worden und unterstützt Unternehmen bei der Optimierung ihrer kundenorientierten Geschäftsprozesse, eben Costumer Relationship Management (CRM). Laut Microsoft profitieren Marketing, Vertrieb und Service von dieser durchgängigen Lösung, die schnell einsetzbar, flexibel anzupassen und wirtschaftlich zu pflegen ist. Hervorzuheben ist die Integration in die vertraute Arbeitsumgebung von Microsoft Office Outlook, da dieses System schon weitläufig bekannt ist.

Nun aber zu den 4 ERP-Systemen von Microsoft:

Wie aus den unterschiedlichen Firmennamen abzulesen, sind diese 4 Systeme davor eigenständige Unternehmen gewesen, die von Microsoft zum Zwecke der Eroberung des ERP-Marktes (zusammen-)gekauft wurden und nun offiziell als Microsoft-Partner dienen. Dabei sind die Systeme SL und GP spezifisch für den amerikanischen Markt, die anderen beiden (AX und NAV) für den europäischen Markt.

Auf die Fragen nach der Sinnhaftigkeit 4 verschiedene ERP-Systeme einzukaufen, wurden uns folgende teilweise durchaus logische Antworten präsentiert:

  • Somit hat man Systeme sowohl für den amerikanischen wie auch für den europäischen Markt
  • Navision (NAV) hat bereits kurz vor der Microsoft-Übernahme Axapta (AX) eingesackt.
  • Alle 4 Systeme sind weitläufig verbreitet und haben schon einen großen Kundenstock, an dem Lizenzgebühren zu verdienen sind.
  • Man hat auf einen Schlag gleich ein mittelgroßes Stück vom ERP-Kuchen-Markt eingekauft.
  • Man kauft nicht nur ein Unternehmen, sondern auch gleich eine Programmierabteilung mit ERP-Fachkräften, die heutzutage schwer zu finden sind.

Aber was ist nun das Ziel der Firma Microsoft auf dem ERP-Markt:

Microsoft möchte natürlich positiv wirtschaften und da sie laut eigenen Angaben seit heuer in den schwarzen Zahlen sind, scheint dies schon einmal aufzugehen. Da Großunternehmen fast ausschließlich auf SAP setzen, hat Microsoft die Nische der KMUs (Klein und Mittelbetriebe) für sich entdeckt und möchte hierbei mittelfristig in den nächsten 5 Jahren zum Marktführer avancieren. –> Sei mal so dahingestellt.

Ihr größtes Ziel ist dabei bis ca. 2011 die 4 Systeme zu vereinen und das jeweils Beste aus den 4 Systemen zum Produkt Microsoft Dynamics zusammenzufassen. Dies soll allerdings nicht adhoc passieren sondern eben über 5 Jahren, in denen die einzelnen Systeme unabhängig voneinander in diese Richtung weiterentwickelt werden und auch alle 2 Jahre eine neue Release herauskommen soll.

Das Ziel der Weiterentwicklung der Systeme beschreibt am besten folgende Grafik:

In Worten: Microsoft möchte die bereits sehr bekannte Funktions- und Arbeitsweise sowie das GUI der Office-Applikationen auf die bzw. das ERP-System übertragen, da Office sehr bekannt und global eingesetzt wird. Außerdem wird auch Office in diese Schiene weiterentwickelt und wird neben den bisherigen Funktionen auch das Reporting für das ERP-System übernehmen. Weiters werden die ERP-Systeme auf das Betriebssystem optimiert und eine einwandfreie Zusammenarbeit zu gewährleisten und wo würde das wohl besser gehen als direkt bei Microsoft, dem Hersteller des am weitesten verbreitetsten Betriebssystem Windows in seinen Ausführungen.

Der Ansatz soll dem User die Anwendung von Microsoft Dynamics erleichtern und dabei sämtliche ERP-Funktionen übernehmen. Wie gesagt wird diese Anpassung schrittweise in 1-2 Releases erfolgen und dann ca. 2011 in der Zusammenfassung der Systeme gipfeln.

Da die Präsentation eher einer Werbeveranstaltung für Microsoft-Produkte mit teilweise strategischen Absichten der Firma Microsoft entsprach, anstatt uns mit den KeyFacts der für uns relevanten ERP-Systeme (–> Dynamics NAV) zu füttern, ist es für uns nicht möglich aufgrund der Präsentation zu sagen, ob das System für unsere Anforderungen passen würde. Gottseidank haben wir auf der Systems den Stand von Navision besucht und konnten uns dort eine Meinung bilden.

h1

KTW und die Insolventen

05.11.2006

Am Freitag hatten wir die Firmenpräsentation von KTW, eines Tiroler Unternehmens mit Sitz in Kirchbichl. Zu Beginn hörten wir einige Informationen über KTW und deren Entwicklung (herzliche Gratulation zum 20. Geburtstag). Natürlich wurde dabei auch das Thema Semiramis bzw. der Konkurs der Semiramis AG angesprochen. Wir waren zum Teil sehr überrascht wie offen darüber gesprochen wurde und es entwickelte sich eine angeregte Diskussion zum Thema KTW – Semiramis. Auch den Grund des Insolvenzantrages haben wir erfahren, ein Investor ist abgesprungen und so konnte der Betrieb nicht mehr weitergeführt werden. Anscheinend sind aber schon Gespräche mit neuen Investoren im Gange und KTW sieht hoffnungsvoll in die Zukunft.

Aber jetzt zum eigentlichen Teil der Präsentation, der Vorstellung des ERP-Systems Semiramis. Es war ein angenehmer Mix aus Theorie und Anwendung und somit sehr interessant für uns, selbst an einem Freitag Nachmittag. Wir konnten einiges mitnehmen und waren im Laufe des Vortrages immer noch mehr begeistert von Semiramis. Vor allem der Aufbau auf Java und die Architektur waren für uns sehr interessant.

Semiramis Architektur

Natürlich darf dieses Bild bei der Erwähnung von Semiramis nicht vergessen werden, wie wir des öfteren gehört haben. Die Darstellung der Architektur der ERP-Lösung.

Unser Fazit
Semiramis hat uns sehr beeindruckt und für unser mittelständiges Produktionsunternehmen ist es gefühlsmäßig, die bis jetzt optimalste Lösung. Auch der Hintergrund, dass es sich um ein Tiroler Unternehmen handelt ist für uns ein sehr wichtiger Faktor, da wir hier auch von einer guten “Beziehung” ausgehen können, ohne große kulturelle bzw. mentale Differenzen. Und KTW ist vor allem Wort wörtlich, zum Anfassen nahe. Natürlich hat uns auch das Produkt selbst überzeugt, aufgrund seines sehr übersichtlichen Aufbaues und der überzeugenden Vorführung, in der wir sehr viele parallelen zu unserem Unternehmen ziehen konnten. Gäbe es also die Unklarheit der Insolvenz nicht, hätte es SAP schon sehr schwer uns von seinem Produkt zu überzeugen.

h1

Präsentation: Fabasoft

12.10.2006

Mittwoch Nachmittag und heute Vormittag hatten wir die Firmenpräsentation über Fabasoft, von und mit Harald Pfoser (Fabasoft Press). Im Großen und Ganzen war es sehr informativ und vor allem der praktische Teil war sehr interessant, da wir einen guten Einblick in die Arbeitsabläufe der eGov Suite 6.0 erhielten.

Das System ist sehr beeindruckend und es ist eine wirklich tolle Sache, dass eine österreichische Firma auf dem Gebiet eGovernment Marktführer in vielen Ländern Europas ist. Die komplette Software läuft ja als Webapplikation und so war es natürlich auch perfekt für uns zum Ausprobieren, um einen kleinen Teil des Systems kennen zu lernen. Einmal einen “kleinen” Anwendungsfall durchzuspielen war eine tolle Sache, die natürlich auch über den etwas trockeneren Theorieteil am Anfang der Präsentation hinweg tröstete!

In Bezug auf unsere Projektgruppe wird die eGov Suite auf jeden Fall nicht die Lösung sein, die wir als mittelständiges Produktionsunternehmen einsetzen werden, da wir doch eine vollkommen andere Zielgruppe darstellen. Nichts destotrotz können wir viele bleibende Eindrücke von den zwei Lehrveranstaltungsblöcken in die Zukunft mitnehmen und hoffen, dass auch die weiteren Firmenpräsentationen zum Großteil aus praktischen Übungen mit den jeweiligen Softwareprodukten bestehen werden. Da man sich so sicherlich ein sehr gutes Bild machen kann, denn behaupten wird im Prinzip ja jede Firma, dass ihr Produkt am besten ist!

Dann nichts wie warten auf die nächsten Präsentationen, mal schauen, was die Telekom Austria nächste Woche so zu sagen hat!

h1

Einführung ERP-Systeme

07.10.2006

Nachdem der dritte und letzte Termin dieser Woche nun vorbei ist, würde ich gerne ein kurzes Resümee daraus ziehen. Herr Prof. Litke hat uns in dieser einführenden Woche einen ersten Einblick in die Welt der ERP-Systeme verschafft. In diesen 5 1/2 von 10 Modulen, die wir bisher behandelt haben, wurden wir hinreichend aufgeklärt über Begriffe wie DSS, EIS, Data-Warehousing und OLAP. Der etwas theoretische und doch sehr trockene Stoff wurde von Herrn Prof. Litke immer wieder mit auflockernden Passagen und Schwänken aus seinem Leben untermalt und somit für uns auf alle Fälle erträglicher.

Der Unterricht in ERP-Systeme wird uns sicherlich sehr bei unserem Projekt unterstützen, das wir für Business Solutions bearbeiten sollen. Dort ist es ja unsere Aufgabe, ein ERP-System in unser selbst gewähltes Unternehmen zu integrieren.

Der nächste Vorlesungsblock mit Herrn Prof. Litke findet im November statt und bis dahin hoffen wir, dass wir unser jetziges Wissen bereits für unser Projekt einsetzen können.

JBBM

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.